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ABO-Schüler besuchen typischen Schwarzwälder Bauernhof

Ein typischer Schwarzwälder Bauernhof war das Ziel einer Exkursion von VABO-Schülern (Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse) der Josef-Durler-Schule in Rastatt kurz vor den Sommerferien. Am „Lernort Bauernhof“ sollten sie Informationen über die Landwirtschaft in Deutschland im Allgemeinen und in Baden-Württemberg im Besonderen erhalten.

In der malerischen Laube im Bauerngarten begrüßte Bäuerin Maria Harter die Schüler aus Syrien, Eritrea, Gambia, Guinea und dem Irak mit Apfelsaftschorle von eigenen Äpfeln. Das Hauptstandbein des Gengenbacher Betriebes sei die Milchviehwirtschaft, berichtete sie. Mutterkühe, Kälber und ein Bulle werden auf dem Hof gehalten, Hühner, Pferde, Kaninchen, Meerschweinchen, Katzen und ein Hund runden die Vorstellung von einem „richtigen“ Bauernhof ab. Vor allem die Pferde, so die Landwirtin, seien ein Pluspunkt für die Kinder, die in den Ferien mit ihren Eltern Urlaub auf dem Bauernhof machen. Die vier Ferienwohnungen seien eine weitere wichtige Einnahmequelle des Familienbetriebes. Hinzu kommen Reben und Obstbäume.

Bei dem anschließenden Rundgang über den Hof bekamen Kühe und Pferde eine extra Ration Heu von den Rastatter Schülern aufgetischt, die es sich auch nicht nehmen ließen, mit einem kleinen Kätzchen oder Meerschweinchen auf dem Arm für ein Erinnerungsfoto zu posieren. Im Bauerngarten wurden Johannisbeeren genascht und Kräuter verkostet. Einige erkannten das Gemüse schon an den Blättern. Im „Backhiesle“ schließlich galt es dann selbst Hand anzulegen. Zunächst wurde Sahne in ein spezielles Gefäß gefüllt, an dessen Kurbel reihum jeder kräftig drehen durfte, bis ein ansehnlicher Butterklumpen entstanden war. Dann bekamen die Jugendlichen ein Brettchen und ein Messer, um Möhren, Paprika, Radieschen, Gurken und Tomaten klein zu schneiden. Auf frischem Bauernbrot schmeckten die selbst gemachte Butter und das Gemüse besonders gut.

Beim abschließenden Hofquiz konnte jeder Schüler noch mal unter Beweis stellen, was er gelernt und vor allem von den Ausführungen in „Badisch-Deutsch“ verstanden hatte.

Text und Fotos: Walburga Langen-Droll

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