Josef-Durler-Schule Rastatt

Tag der offenen Tür
Ein erfolgreicher Tag im Februar 2010
[vgl. Badische Neueste Nachrichten vom 10.02.2010]
Rastatt (wla). Großes Interesse fand der Tag der offenen Tür an der Josef-Durler-Schule in Rastatt (JDSR). Zusammen mit ihren Schülern hatten die Lehrer in Klassenzimmern, Werkstätten und Fluren Pinnwände aufgestellt, Computer und Beamer installiert oder Anschauungsobjekte ausgestellt, um Betriebsvertreter, interessierte Eltern und künftige Schüler über Unterrichtsarbeit und Projekte zu informieren.

Empfangen wurde der Besucher von mehreren Fototafeln zur geplanten Partnerschaft mit einer Berufsschule im polnischen Novy Targ. Vier Lehrkräfte der JDSR hatten im vergangenen Frühjahr einen Antrittsbesuch in Polen gemacht, im März wird nun der Gegenbesuch erfolgen.

Auf der Bühne im Foyer präsentierten Schüler des Technischen Gymnasiums (TG) eine Szene aus Friedrich Dürrenmatts Theaterstück „Besuch der alten Dame“. Jugendliche aus der zweijährigen Berufsfachschule Elektrotechnik hatten zusammen mit Fremdsprachenassistent Daniel Parsons im Englischunterricht einen Sketch erarbeitet, den sie amüsant auf Englisch vortrugen. Die Eingangsklassen des TG und der Berufsfachschule informierten in Filmen über Aktivitäten in der Kennenlernwoche.

An verschiedenen Stationen konnten sich die Besucher einen Überblick über die drei Profile des Technischen Gymnasiums (TG) verschaffen. So hatten Lehrer aus dem Bereich Medien- und Gestaltungstechnik ein Fotolabor aufgebaut, in dem der Besucher Verfremdungseffekte am eigenen Portrait bestaunen konnte. Im Flur des TG warteten PCs auf die Gäste, die Informationstechniker der Jahrgangsstufe 12 mit ihren im Rahmen einer Projektarbeit entwickelten Spielen programmiert hatten. Ein Novum stellten die Vorträge über die Berufsfachschule, das Berufskolleg sowie die drei Profile des TG dar, die über den ganzen Tag verteilt Eltern und Schüler über Zugangsvoraussetzungen, Inhalte und Berufsmöglichkeiten informierten.

Unerwartet für so manchen Besucher war wohl auch das Angebot von Mathematikfilmen. In einem Zusammenspiel von Action, Drama, Geometrie und sozio-politischem Kommentar sollte der Zuschauer angeregt werden, über die begrenzte menschliche Wahrnehmung und die Möglichkeit der Existenz weiterer Dimensionen nachzudenken.

Beeindruckend waren die Kurzfilme, die die Jungen und Mädchen des Technischen Berufskollegs II mit Unterstützung des Schauspielers Joachim Presch, Vorsitzender des Vereins „Kasper und seine Freunde“, unter Bezug auf das Qualitätsleitbild der Josef-Durler-Schule zum Thema Abgrenzung gedreht hatten.

Im wahrsten Sinne des Wortes heiß her ging es zum Teil in den Werkstätten, wo Schüler des Berufsvorbereitungsjahres erstmals in der Schmiede das Feuer schürten und den Amboss schlugen, um eine Vierkantspitze auf einem Grundstab herzustellen, während Schüler der Berufsfachschule Metall Rosen aus Kupferblech anfertigten und zum Verkauf anboten. Andere gestalteten Teile eines Knobelspiels, das Eltern und Schüler gleichermaßen fesselte und verblüffte. Teilnehmer aus dem Lehrgang „Zusatzqualifikation Gestalten im Handwerk“ demonstrierten anhand von Windspielen und schmiedeeisernen Schmuckstäben für den Garten ihr Können.

Zahlreiche Exponate wie Tische, Stühle und Kommoden zeugten von dem handwerklichen Geschick angehender Tischler und der Berufsfachschüler aus dem Fachbereich Holz.

Hier waren einige Jungen damit beschäftigt, Tigerenten herzustellen und boten sie feil. Umfassend informieren konnten sich die Besucher auch in der Abteilung der Elektrotechnik, wo unterschiedliche Grundlagenversuche demonstriert wurden. Selbstverständlich wurde auch die CISCO Networking Academy präsentiert. Im chemischen Labor rührten Schüler kräftig in den Zutaten zur Herstellung von Seife, während die Physik typische Oberstufenexperimente wie Versuche zur Natur des Lichts vorstellte.

Mit der IKK, der Innung für Elektro- und Informationstechnik Mittelbaden, der Firma Daimler und der Sparkasse Rastatt stellten sich auch einige Ausbildungspartner der JDSR vor.

Für das leibliche Wohl sorgten neben Pizzas und Crepes nicht zuletzt die Zuckerbäcker des Cafés "Zum hohlen Zahn", das wie gewohnt von den Jugendlichen ausgerichtet wurde, die eine Ausbildung als zahnmedizinische Fachangestellte absolvieren.

Auf große Resonanz stieß auch wieder der Schülerinformationstag am Montag, bei dem interessierte Schulklassen durchs Haus geführt und über die Angebote der Josef-Durler-Schule unterrichtet wurden.

Text und Fotos: Langen-Droll

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