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Die Eingangsklasse erhält Tablets

Aufbruchstimmung: Josef-Durler-Schule nimmt am bundesweit größten Schulversuch „Tablets im Unterricht“ teil

Aufbruchstimmung herrschte gestern in der Josef-Durler-Schule (JDS) – Aufbruch einmal mehr in die Welt der digitalen Medien: Gemeinsam mit Vertretern des Kultusministeriums, des Regierungspräsidiums Karlsruhe und des Landesinstituts für Schulentwicklung feierte die JDS ihre Teilnahme am bundesweit größten Schulversuch „Tablets im Unterricht“. 30 Schüler der Eingangsklasse „Gestaltungs- und Medientechnik“ am Technischen Gymnasium (TG) erhielten ihr eigenes Tablet, das in den nächsten drei Jahren im Mittelpunkt des Unterrichts stehen wird.

„Sie werden sich häufig mehr als Medienproduzentin oder Kameramann fühlen, als Regisseur Ihres eigenen Lehrfilms oder Gestalter Ihrer eigenen Lerninhalte“, stellte Thomas Hindermann als Vertreter der Beruflichen Abteilung des Kultusministeriums und Verantwortlicher für das Tablet-Projekt in beruflichen Schulen den Mädchen und Jungen in Aussicht. Hindermann erinnerte daran, dass das Schulprojekt vor rund einem Jahr in

Sindelfingen startete. 14 Schulen stiegen damals ein, in der zweiten Tranche im Schuljahr 2016/17 sind es zwölf Schulen. Das rund 4,5 Millionen Euro teure Projekt wird von den Schulträgern der beteiligten Schulen und dem Kultusministerium gemeinsam finanziert. Es endet mit dem Schuljahr 2022. Erprobt werden sollen pädagogische Konzepte, vor allem im Hinblick auf die individuelle Förderung der Schüler.

„Sie haben es in Ihrem Landkreis besonders gut gemeint“, wandte der Stuttgarter Referent sich an Landrat Jürgen Bäuerle, „Sie haben mit der Handelslehranstalt Bühl und der Josef- Durler-Schule gleich zwei Einrichtungen im Tablet-Schulversuch untergebracht.“ Eine wichtige Rolle bei Schulungen und Fortbildungen am Landesinstitut für Schulentwicklung spiele Jan Hambsch, Lehrer für Englisch und Geschichte an der Josef-Durler-Schule. „Er bringt den digitalen Unterricht wirklich voran“, betonte Thomas Hindermann Schulleiter Gerold Wendelgaß freute sich, dass die JDS es ihren Schülern ermögliche, mit dem technischen Fortschritt Schritt halten zu können. „Smartphones und Tablets gehören heute zum Alltag“, sagte er. „Schulen müssen sich der Entwicklung in der Gesellschaft anpassen.“ Im Schuljahr 2017/18 werden an der JDS erneut zwei Eingangsklassen mit Tablets ausgestattet.

Text: Walburga Langen-Droll | Fotos: Antje Brocke

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