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Ganz oder gar nicht und smart, aber herzlich

Eine Abiturfeier in Auto-Einzelzellen? Nein, danke! Vier Einzelfeiern, aber ohne Freunde? Nein, danke! Der diesjährige Abiturjahrgang der Josef-Durler-Schule musste auf die übliche rauschende Party, im letzten Jahr im Bénazet-Saal Baden-Baden, verzichten und einen schlichten Ersatz wollten die jungen Frauen und Männer dieses Abiturjahrgangs an der JDS dann auch nicht. Ganz oder gar nicht, war hier offenbar und leicht nachzuvollziehen das Motto.

Also hat Abteilungsleiter Dr. Uwe Schäfer eine feierliche Zeugnis- und Preisübergabe an einem Vormittag organisiert. Große Reden vor halben Klassen wollte dann aber auch keine und keiner schwingen und so hatte das Schulleitungsteam eine Idee, die zur Smart-School Josef-Durler ganz genau passt: Die Preise werden wie in jedem Jahr verliehen und waren vielleicht nie wichtiger als Dank für die Schülerinnen und Schüler, die es in diesem Jahr doch deutlich schwerer hatten, sich aufs Abitur vorzubereiten – oder dies zumindest nicht im Klassenzimmer tun konnten. Wie auch immer: die zahlreichen Preisträgerinnen und Preisträger erhielten ihre Urkunden und Buchpräsente mit dem Zeugnis. Zusätzlich hat jede Lehrerin, jeder Lehrer, der eine preisgekrönte Schülerin, einen preisgekrönten Schüler hatte, eine Lobrede auf Video aufgezeichnet und diese Laudationes sind alle auf der Homepage der Schule einsehbar.

Mit dieser Aktion zeigt die Schule, was Schulleiter Gerold Wendelgaß wichtig ist: Sie ist smart und hat ihre Schülerinnen und Schüler in der Vorbereitung aufs Abitur trotz geschlossener Schultüren nicht im Stich gelassen, sondern die Klassen wurden per Lernmanagementsystem und Videokonferenzen von ihren Lehrerinnen und Lehrern betreut. Und sie ist herzlich und zeigt bis zum Abschluss Engagement für die Schülerinnen und Schüler. Für Gerold Wendelgaß haben Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen und Lehrer damit wegen ihrer Leistungen in der Corona-Schließzeit eine Krone verdient.

Die Preisträger*innen dieses Jahres sind:Daniel Schleise (Preis des Landkreises für den besten  Abiturschnitt, Schaeffler-Preis, Mathematik-
Preis), Hanna Wittek (Scheffel-Preis, GMT-Preis), Max Oesterle (Französisch-Preis, Rastatter Ökumenischer Schulpreis für Religion), Marius Friess (IT-Preis), Steven Rubel (Technik-und-Management-Preis), Benedikt Münch (Deutsche Physikalische Gesellschaft), Stefanie Rosenacker (Gesellschaft deutscher Chemiker), Lisa Kary (Seminarkurspreis), Maren Baumstark (GGK-Preis), Alina Ehrlich (Friedrich-Gantner-Sprachpreis), Gianmario Ecora (Italienisch-Preis) und Zoe-Maria Hajnal (Spanisch-Preis). 

Einen Preis für einen Schnitt von 1,5 und besser konnten in diesem Schuljahr Alina und Viviane Ehrlich, Stefanie Rosenacker und Hanna Wittek aus dem Gestaltungs-und-Medientechnik-Profil und Fabian Holfelder und Daniel Schleise aus dem Informationstechnik-Profil erringen. Gelobt für eine Schnitt zwischen 1,6 und 2 wurden Maren Baumstark, Stephanie Bittner, Greta Heinzler, Angelika Herner, Jonas Jakob, Aleksandra Maravic, Lorena Molnar, Marius Friess, Jakob Kautz, Benedikt Münch, Max Oesterle, Florian Eyrisch und Steven Rubel.

Die Preisträger des Abiturjahrgangs 2020
Anstelle einer Feier: Treffen im Schulhof
Spontane Ansprache von Noch-Direktor Gerold Wendelgaß

Fotos: Heidi Skirde

Artikel: Prof. Dr. Eva Kormann