Holz
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Unterwegs mit dem Förster

Bei einem Besuch des Rastatter Erholungsgebietes bekamen die Schüler der einjährigen Berufsfachschule Holz der Josef-Durler-Schule Rastatt (JDS) einen Einblick in die Entstehung des Werkstoffes Holz, mit dem die Klasse hauptsächlich arbeitet. Die Waldbegehung wurde von Uwe Kirst vom Forstamt Rastatt und von Benjamin Fischer, Lehrer an der JDS, organisiert.

Zunächst erklärte Uwe Kirst ausführlich die Beforstung von Bäumen im Ötigheimer Wald und informierte die Schüler über die Baumarten, die in dieser Region vorwiegend gedeihen, sowie über die Wachstumsbedingungen der Bäume.

So lernte die Klasse beispielsweise, dass Pappeln meist in Senken nahe am Grundwasser vorzufinden sind. Andere Baumarten hingegen benötigen einen bestimmten Kalkgehalt im Boden, um gut gedeihen zu können.

Des Weiteren bekamen die Schüler einen Einblick in die Arbeit des Försters. Dieser darf beispielsweise alte, abgestorbene Bäume nicht entfernen, da sie wichtige Lebensräume für diverse Pilz- und Insektenarten bieten. Neben der Aufforstung von Nutzflächen für den Werkstoff Holz als Wirtschaftsgut kümmert sich der Förster also auch um die Erhaltung des komplexen Ökosystems Wald.

Text und Foto: Alexander Weber und Benjamin Fischer

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