Im Rahmen der städtischen Aktion „Saubere Stadt“ beteiligten sich die beiden Eingangsklassen der zweijährigen Berufsfachschule aktiv am Umweltschutz. Mehr als zwei Stunden lang waren die Schülerinnen und Schüler vom Bereich des Kinos bis hinter das Bahnhofsgelände in Rastatt unterwegs, um dort achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln.
Mit Handschuhen, Greifzangen, Eimern und Müllsäcken ausgestattet machten sich die Klassen der Fachrichtungen Elektrotechnik und Metalltechnik bei bedecktem Himmel und kaltem Wind auf den Weg in ihr zugewiesenes Gebiet. Anders als in den Vorjahren zeigte sich das Gebiet um den Bahnhof nicht so stark vermüllt – dafür war in diesem Jahr auffällig, dass besonders viele Kleidungsstücke und Schuhe eingesammelt werden mussten. Der Grund dafür war der Abbau mehrerer Altkleidercontainer im Sammelgebiet. Offenbar war der Unmut manches „Spenders“ über die fehlenden Container so groß, dass bergeweise Textilien achtlos weggeworfen wurden. Die Schülerinnen und Schüler waren über die intakten Kleidungsstücke überrascht und mussten viele Pullover, Hosen und zahlreiche Schuhe aufsammeln.

Nach getaner Arbeit kamen insgesamt rund dreizehn volle Müllsäcke zusammen. Zurück in der Schule wartete als Dankeschön der Stadt eine kleine Stärkung mit Brezeln und Getränken auf die fleißigen Helferinnen und Helfer.
Neben dem Beitrag zum Umweltschutz bot die Aktion auch eine gute Gelegenheit, den Schulalltag zu unterbrechen. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich außerhalb des Unterrichts besser kennenlernen und als Klassengemeinschaft zusammenwachsen. Gleichzeitig nutzten die Lehrerinnen die gemeinsame Zeit für Gespräche – ein Gewinn für alle Beteiligten und für die Umwelt.
Text: Susanne Früh
Fotos: Susanne Früh
