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Eintauchen in die Welt der Korallen

Eine Explosion der Farben erlebten am Dienstagnachmittag 23 Schülerinnen und Schüler der Eingangsklasse, als sie im Rahmen des Kunstunterrichts mit ihrer Fachlehrerin Heidi Skirde und Antje Brocke einen Ausflug in das Museum Frieder Burda in Baden Baden machten. Ohne Taucheranzug und Schnorchel konnten die Schüler:innen in eine Unterwasserwelt mit ganz besonderen Korallenriffen eintauchen. Für die Ausstellung „Wert und Wandel der Korallen“ waren von 4000 Teilnehmer:innen 40000 Korallen gehäkelt und von den Künstlerinnen Margaret und Christine Wertheim zu faszinierenden Korallenriff-Objekten arrangiert worden, welche an Vielfalt und Farbenpracht den echten Korallenriffs in nichts nachstehen. Die zum Teil auch aus Plastikteilen bestehenden Korallen in der Ausstellung sollen auf das durch den Klimawandel verursachte Korallensterben, aber auch auf die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll aufmerksam machen. Die beeindruckende Ausstellung in Baden Baden ist die bisher größte Korallen-Ausstellung der beiden Künstlerinnen. Unter der Leitung der Museumpädagoginnen Charlotte Reiter und Martina Schulz wurden die Schüler:innen für das Thema sensibilisiert und auf die Ausstellung eingestimmt, indem sie mit Gouache- und Tuschefarben fantasievolle Korallen auf Papier bannten. Die fertigen Werke sind so vielfältig …

I have a dream! 

Ein Brief an den Schulträger:

Lieber Schulträger,

zunächst möchte ich einmal „Danke!“ sagen. Dank deiner Unterstützung habe ich schon Einiges erreicht. Ich darf mich zum Beispiel „Smartschool“ nennen. Gerade, was die Infrastruktur betrifft, hast du viel für mich getan. Alle meine Schüler*innen sind beispielsweise mit iPads oder Laptops versorgt, manche dürfen die mobilen Geräte leihen und mit nach Hause nehmen, andere müssen sie wieder am Ende einer Unterrichtsstunde in die iPad-Koffer packen, aber eines ist gewiss, der Weg zu einer Schule des 21. Jahrhunderts ist damit und mit dem pädagogischen Konzept meiner Lehrkräfte geebnet.

Gabionen laden zum Sonnenbad ein

Pünktlich zur Freiluftsaison erstrahlen die Sitzflächen im Hof der Josef-Durler-Schule in frischem Glanz und laden ein Platz zu nehmen. Unter der Regie ihrer Fachlehrer Karolina Zimmer und Reiner Genzinger hatten angehende Tischler des zweiten Lehrjahrs in der Holzwerkstatt die Bretter aus europäischer Lärche zugeschnitten. „Mit diesem Holz haben wir uns für das witterungsbeständigste Nadelholz in Europa entschieden“, erläuterte Reiner Genzinger seine Wahl. Sibirische Lärche sei hinsichtlich des Raubbaus an wertvollen Waldbeständen ähnlich bedenklich wie Tropenholz. Mit der schuleigenen CNC-Maschine frästen die Berufsschüler die notwendigen Aussparungen in die 2,5 Meter langen Bretter, in die ein verzinktes Flacheisen verschraubt wurde. Nach einer Oberflächenbehandlung mit umweltfreundlichem Terrassenöl konnten die Bretter an die drei Gabionen montiert werden – einem Projekt einer Abschlussklasse des Technischen Gymnasiums. Text: Walburga Langen-Droll Fotos: Reiner Genzinger und Karolina Zimmer

Jugendliche schnuppern Werkstattluft

Angesichts des brisanten Nachwuchsmangels im Handwerk kommt einer Veranstaltung wie der „Jugendwerkstatt“ an der Josef-Durler-Schule (JDS) eine große Bedeutung zu. Mit dem Ziel, Jugendliche für Berufe im Holz-, Metall- und Elektrobereich zu begeistern, hatten Schüler hiesiger Real- und Werkrealschulen die Möglichkeit, die Verarbeitung von Werkstoffen, wie sie im Arbeitsalltag der Betriebe üblich sind, kennenzulernen. Am letzten Tag erhielten sie eine Teilnahmebescheinigung überreicht. Elf Jungen und Mädchen aus den Klassenstufen 7 und 8 der Karlschule, der Gustav-Heinemann-Schule, der August-Renner-Realschule sowie der Werkrealschule in Lichtental hatten sich angemeldet, um im März und April an dem Projekt „Jugendwerkstatt“ teilzunehmen. An drei Samstagen erhielten sie von Lehrkräften der JDS eine praktische Einführung in die Lehrwerkstatt. Unterstützt wurden sie dabei von Berufsschülern, die ihrerseits Erfahrung darin sammeln konnten, andere Menschen anzuleiten und zu unterstützen. Gemeinsam wurde eine Uhr angefertigt, die die Jugendlichen am Schluss mit nach Hause nehmen konnten. So wurde unter der Regie von Karolina Zimmer, Lehrerin im Bereich Holztechnik, das Gehäuse der Uhr gebaut. Marc Schnepf aus dem Metallbereich leistete den Schülern Hilfestellung bei der Anfertigung des Ziffernblatts, …