Autor: Heidi Skirde

Demokratie leben – Europawahl an der Josef-Durler-Schule

Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. ‚Europa‘ entfaltet nur Sinn, wenn der europäische Gedanke besonders auch von jungen Menschen getragen wird. Beides kommt in der Europawahl zusammen und so waren auch die Schülerinnen und Schüler der Josef-Durler-Schule Rastatt in der Woche vor der Europawahl aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die Josef-Durler-Schule beteiligte sich hierbei am bundesweiten Schulprojekt ‚Juniorwahl‘, welches bereits seit einigen Jahren möglichst realitätsnahe Simulationen wichtiger politischer Wahlen ermöglicht. Ziele sind die Beschäftigung mit politischen Themen und die Einübung von demokratischen Abläufen – und idealerweise in der Folge auch eine gesteigerte Beteiligung bei realen politischen Wahlen. Wahlberechtigt waren alle anwesenden Schülerinnen und Schüler der Josef-Durler-Schule, unabhängig von Alter und Nationalität – die Teilnahme an der Wahl war jedoch freiwillig. Unter der Koordination von Michael Mohr, Europabeauftragter der Josef-Durler-Schule, fungierten dabei die Schülerinnen und Schüler der Klasse TG-M-11 in verlässlicher Weise als Wahlhelfer. Bis zum Ende der Abstimmung wurden immerhin 275 Stimmen abgeben. Das detaillierte Ergebnis wird in der Schule ausgehängt und wird im Unterricht und in den Pausen sicherlich einen Gesprächs- und …

Generalsanierung des TG-Gebäudes beschlossen

Schon lange wird geplant. Jetzt ist ein großer Meilenstein geschafft: Am 14. Mai 2024 hat der Kreistag die Generalsanierung des TG-Gebäudes (C-Gebäude) der Josef-Durler-Schule Rastatt beschlossen. Nachdem 2015 der Bau eines neuen Gebäudeteils für die schuleigenen Holz- und Metallwerkstätten fertiggestellt wurde, dürfen sich nun die Lehrerinnen und Lehrer insbesondere der Fachbereiche Elektrotechnik, Chemie, Physik und Gestaltungs- und Medientechnik auf neue Fach- und Klassenräume freuen. Das TG-Gebäude, welches hauptsächlich von den Klassen des Technischen Gymnasiums und der Zweijährigen Berufsfachschule genutzt wird, ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den neuesten Anforderungen. Sehr zum Leid der Schülerinnen und Schüler, die – um ein Beispiel zu nennen – in den Pausenräumen aufgrund der Brandschutzauflagen zu wenig Sitzmöglichkeiten haben. Das soll mit dem neuen TG-Gebäude anders werden. Geplant ist ein neues barrierefreies Gebäude, in dem die Fach- und Klassenräume sowie die Pausenbereiche den modernen pädagogischen und fachlichen Anforderungen entsprechen. Flexible Flurbereiche können dann u.a. für differenzierenden Unterricht genutzt werden. Bereits im Vorfeld hat Architekt Klaus Krug vom Architekturbüro DUplus eng mit der Schulleitung und den im derzeitigen TG-Gebäude …

Starkes Statement für Vielfalt

Mit diesem farbenfrohen Puzzleteil beteiligt sich die Josef-Durler-Schule Rastatt an den Diversity-Wochen 2024, die vom Arbeitskreis Diversity in Kooperation mit der Stadt Rastatt unter dem Motto „Wir leben Vielfalt“ veranstaltet wird. Seit 2019 findet bundesweit der Diversity Tag statt, der zum Ziel hat, die Vielfalt und Diversität in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen und ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen. Eine Klasse des Technischen Berufskollegs 1 setzte sich im Medientechnik-Unterricht bei Désirée Wenskus kreativ mit dem Thema auseinander und entwickelte verschiedene Ideen für das Puzzleteil. Der Entwurf von Viola Hauns und Giulio Reizer überzeugte am meisten und wurde umgesetzt. Die dargestellten Flaggen vor dem Abbild des Schulgebäudes symbolisieren die Vielfalt an der Josef-Durler-Schule Rastatt, wo viele Schüler:innen Migrationshintergrund haben. Vom 13. bis 31. Mai 2024 kann das Original Puzzle-Teil im Foyer des Landratsamtes Rastatt besichtigt werden, wo es zusammen mit anderen Puzzle-Teilen der teilnehmenden Rastatter Schulen, des Landrats und der Oberbürgermeisterin ausgestellt wird. Durch die Mitwirkung an dem Gesamkunstwerk möchte die Josef-Durler-Schule symbolisch dazu beitragen, die Offenheit und Gemeinschaft in unserer Gesellschaft zu stärken und …

Wohin geht mein Weg?

Lebensperspektiven eröffnen mit den Respect Coaches in den AV-Klassen Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen, sinnierte Johann Wolfgang von Goethe vor mehr als 150 Jahren. Mit Goethe jedoch haben viele Schülerinnen und Schüler heute oft nichts am Hut, auch wenn an dem Spruch etwas Wahres dran ist. Gemeinsam mit der Schulsozialpädagogin Jana Kehret ging Sozialarbeiterin Hatice Özütürk in den vergangenen 2 Wochen etwas praktischer und kreativer an die Sache heran, um mit den Schülerinnen und Schülern der AV-Klassen über ihre berufliche und persönliche Zukunft zu reflektieren. AV steht für Ausbildungsvorbereitung. In den AV-Klassen werden die Schülerinnen und Schüler an der Josef-Durler-Schule zur Berufs- und Ausbildungsreife geführt. Ein großer Teil des Unterrichts findet in den Werkstätten statt. Praktika sind ein wichtiger Bestandteil. Die Schulart bietet dabei die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss zu erlangen. Eine wichtige Fähigkeit dafür, sei es, sich Ziele zu setzen und zu reflektieren, wie diese Ziele erreicht werden. Oft fehle den Schülerinnen und Schülern schon ein solches Ziel, wie die AV-Lehrerin Busse-Özdemir zu berichten weiß. …

Werden Sie Teil unseres Teams!

Berufliche Bildung mit Herz und Hand: Unsere Lehrkräfte begleiten den Weg zum persönlichen und beruflichen Erfolg! Wir suchen Sie zum Schulstart im September 2024 für unser engagiertes Team. Sie sind Lehrerin oder Lehrer und suchen eine neue Herausforderung? Sie möchten an einer modernen und innovativen Beruflichen Schule unterrichten, die Ihnen vielfältige Möglichkeiten bietet? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir sind die Berufliche Schule in Rastatt, eine Schule mit Tradition und Zukunft. Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern eine breite Palette von Bildungsgängen an, vom Hauptschulabschluss bis zur Hochschulzugangsberechtigung. Wir legen Wert auf eine praxisnahe und individuelle Förderung unserer Lernenden, die wir mit einem Lern-Managementsystem, einem interaktiven Qualitätsmanagementsystem, einer Cloud-Lösung und einem systematischen Individualfeedback unterstützen. Wir verfügen über moderne und helle Klassenräume und Werkstätten, die mit Beamer, Apple-TV und Leinwand ausgestattet sind. Wir bieten Ihnen als Lehrkraft ein attraktives Umfeld, in dem Sie sich wohlfühlen und weiterentwickeln können. Sie profitieren von: Sie werden von einer kollegialen und engagierten Schulgemeinschaft empfangen, die Ihnen hilft, sich schnell einzuleben. Sie erhalten: Sie werden von einer Schulleitung unterstützt, …

Künstliche Intelligenz – auch im Klassenzimmer eine Revolution

So sieht eine Lehrergruppe aus, die sich mit KI beschäftigt. So jedenfalls hat es eine Bild-KI aus sprachlichen Anweisungen, dem sogenannten Prompt, generiert. Was der Transformer dabei als Ergebnis liefert, kommt ganz auf die Genauigkeit des Prompts an. In der Wirklichkeit saßen die Lehrkräfte der Josef-Durler-Schule am Schmutzigen Donnerstag weniger steril und futuristisch in den Klassenräumen der Josef-Durler-Schule, dafür aber gut gelaunt und neugierig. Während die Schülerinnen und Schüler schon in die Faschingsferien oder Betriebe entlassen waren, beschäftigten sich ihre Lehrerinnen und Lehrer damit, wie Künstliche Intelligenz im Schulalltag genutzt werden kann. Die zu diesem Thema eingeladenen Referentinnen und Referenten gaben interessante Einblicke in die Nutzung von KI und ihre Anwendungsmöglichkeiten für die Vorbereitung und Anwendung im Unterricht. Michael Jeschke (ZSL Mannheim) zeigte in seinen Workshop, wie KI im Technikunterricht mehr Zeit für die pädagogische Arbeit mit den Lernenden ermöglicht. Svenja Heitfeld (ZSL Mannheim) informierte über den Einsatz von KI im GGK-Unterricht. Thomas Jörg (ZSL Freiburg) erläuterte ausgiebig die Funktion von Large Language Models (z.B. Chat GPT) und ihrem gezielten Einsatz im Unterricht. Petra Haas …

Weihnachtsmarkt-Premiere der SMV

Die SMV der Josef-Durler-Schule hatte dieses Jahr die Idee, als Abschluss vor den Ferien einen kleinen Weihnachtsmarkt für die Schüler:innen zu veranstalten. Diese Idee kam gut an. Einige Klassen des Technischen Gymnasiums nutzten die Gelegenheit, die Abi-Kasse und die Klassenkassen für die Studienfahrt zu füllen. Die TGG12 stand dafür am Waffeleisen, die TGG13 verkauften Crêpes und Kinderpunsch und die TGM13 hatte Hot Dogs und kühle Getränke im Angebot! Die BVE-Klasse war mit einem Stand mit selbstgegossenen Schwimmkerzen und selbstgenähten Geschenkbeuteln vertreten. Auf der Bühne wurde mit Karaoke für Stimmung gesorgt, wobei sich so manch ungeahntes Talent präsentieren konnte. Neben Weihnachtspopsongs wurde auch andere Lieder zum Besten gegeben. Insgesamt war der diesjährige Weihnachtsmarkt ein gelungener feierlicher Jahresabschluss für alle anwesenden Schüler:innen und Lehrer:innen. Die Verbindungslehrer Thomas Ruckmich und Mark Eberle zeigten sich mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden. „Die SMV ist da gut organisiert.“ Das Event wurde von der Schülerschaft gut angenommen. Bei der Organisation gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten. „Es war ja der erste Versuch“ so Mark Eberle und dafür sei es im Großen und Ganzen gut …

Informationstag „Abi – Was dann?

Traditionell wie in jedem Jahr fand auch dieses Jahr wieder am letzten Tag vor den Weihnachtsferien ein umfangreicher Informationstag „Abi – Was dann?“ für die Oberstufe des Technischen Gymnasiums und für das Technische Berufskolleg 2 statt. Verschiedene Referenten informierten die Schülerinnen und Schüler über interessante Alternativen zu Studium und Beruf nach Ihrem Abschluss. Mit dabei waren Christina Krieg von den Murgtal-Werkstätten mit Informationen über das Freiwillige Soziale Jahr und Elke Rohwer vom Verein KINDgenau e.V. Gaggenau, die über den Bundesfreiwilligendienst berichtete. Lucy Schindele informierte über Möglichkeiten des Freiwilligen Soziales Jahres im Ausland und berichtete von ihren eigenen Erfahrungen in Ghana. Auch Christoph Herrmann vom Verein „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.“  gab umfangreiche Informationen über Freiwilligendienste im Ausland. Über die Möglichkeit als Au Pair ins Ausland zu gehen informierte Frau Schreiber vom AIFS. Auch im Umweltschutz bieten sich Möglichkeiten, sich zu engagieren. Annika Rau und Elias Habeck informierten dazu über das Freiwillige Ökologische Jahr. Die Schüler:innen haben in den Vorträgen einige Anregungen und neue Ideen mit auf den Weg bekommen, über das, was nach dem …

„Wie ein Feuerwerk!“

TG-Klassen schauen Romeo & Julia Vielfältig und alles andere als klassisch war die Inszenierung von Romeo und Julia, welche zwei 11. Klassen des Technischen Gymnasiums am 12. Dezember 2023 im Badischen Staatstheater Karlsruhe erleben konnten. Im Rahmen des Deutschunterrichts besuchten die Schülerinnen und Schüler in Begleitung ihrer Lehrer:innen Dr. Kormann und Thomas Lambert das von Anna Bergmann fulminant inszenierte Stück auf der Bühne im großen Haus. Das Stück war nicht nur wegen der Länge von 3,5 Stunden eine Herausforderung für die Schüler:innen, auch war die Reihenfolge der Akte vertauscht, die Geschichte wurde von hinten aufgerollt. Auch wechselten die Kostüme und Übersetzungen von Akt zu Akt, die Geschichte von Romeo und Julia begann in der Zeit der Renaissance, wanderte durch den Barock, in die 20er und 80er bis in die heutige Zeit. Eine weitere Besonderheit war, das Stück ausschließlich aus der Sichtweise von Julia zu erzählen und alle Figuren von Julias Familie (Capulet) weiblich zu besetzen. Emotional verstärkt wurde das musicalartige Stück durch die Liedbeiträge, die Kampfszenen zwischen den verfeindeten Familien-Clans Montague und Capulet und durch …

Wissen schaffen und kommunizieren: Der Seminarkurs besucht das NaWik

„Wie schafft Forschung neues Wissen?“ Das ist eine der Grundfragen, mit der sich die SchülerInnen beschäftigen, die den Seminarkurs des Technischen Gymnasiums der Josef-Durler-Schule besuchen. Sie überlegen sich eine eigene Forschungsfrage und bestimmen ein Vorgehen, wie sie Antworten auf diese Frage erhalten. Die weitere Frage: „Wie kann ich meine Einsichten mit anderen teilen?“ schließt sich unmittelbar und vor allem für die Prüfungsleistungen im Seminarkurs daran an, ist im Zeitalter von Science-Influencern aber sogar eine spannende Frage. Im NaWik, dem Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation, konnten die SchülerInnen des Seminarkurses am 14.12.2023 beide Fragen gleich im Hochschulumfeld des KIT vertiefen. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen, Prof. Dr. Kormann und Dr. Patrizia Kühner, fanden sich alle im Kollegiengebäude des Mathematikgebäudes ein, wo sie von einem der Leiter des Instituts, Herrn Dr. Philipp Niemann, und seinem Mitarbeiter Yannic Scheuermann, in einem Seminarraum empfangen wurden. Nach einer Einführung zu den Arbeiten des NaWik ging es auch gleich mit konkreter Forschungsarbeit los. Im Labor konnten die SchülerInnen Forschung mit Blickaufzeichnungen bei einem Erklärvideo selbst erleben und so Forschungsdaten generieren. Diese sollten bei …