alle Schularten, Die JDSR

Demokratie leben – Europawahl an der Josef-Durler-Schule

Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. ‚Europa‘ entfaltet nur Sinn, wenn der europäische Gedanke besonders auch von jungen Menschen getragen wird. Beides kommt in der Europawahl zusammen und so waren auch die Schülerinnen und Schüler der Josef-Durler-Schule Rastatt in der Woche vor der Europawahl aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.

Die Josef-Durler-Schule beteiligte sich hierbei am bundesweiten Schulprojekt ‚Juniorwahl‘, welches bereits seit einigen Jahren möglichst realitätsnahe Simulationen wichtiger politischer Wahlen ermöglicht. Ziele sind die Beschäftigung mit politischen Themen und die Einübung von demokratischen Abläufen – und idealerweise in der Folge auch eine gesteigerte Beteiligung bei realen politischen Wahlen.

Wahlberechtigt waren alle anwesenden Schülerinnen und Schüler der Josef-Durler-Schule, unabhängig von Alter und Nationalität – die Teilnahme an der Wahl war jedoch freiwillig. Unter der Koordination von Michael Mohr, Europabeauftragter der Josef-Durler-Schule, fungierten dabei die Schülerinnen und Schüler der Klasse TG-M-11 in verlässlicher Weise als Wahlhelfer.

Bis zum Ende der Abstimmung wurden immerhin 275 Stimmen abgeben. Das detaillierte Ergebnis wird in der Schule ausgehängt und wird im Unterricht und in den Pausen sicherlich einen Gesprächs- und Diskussionsanlass bieten.

Demokratische Werte und die Bedeutung des Miteinanders in Europa müssen immer wieder gelebt werden, um diese auch der jungen Generation erfahrbar zu machen. Demokratiebildung bleibt daher eine enorm wichtige Aufgabe in der Schule, die weit über den Gemeinschaftskunde-Unterricht hinausgeht.

Text und Fotos: Michael Mohr