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Mit vereinten Kräften für die Zukunft

Eine nahezu fünf Meter hohe Zerreiche durften die Abiturientinnen und Abiturienten der Josef-Durler-Schule dieses Jahr im Rastatter Stadtwald pflanzen. Wie in den letzten beiden Jahren hatten Uwe Kirst, Kundenbereichsleiter Forst bei der Stadt Rastatt, und seine drei Mitarbeiter bereits Vorarbeit geleistet und ein Loch ausgehoben. „Mit dem Spitzahorn vor zwei Jahren, dem Amberbaum im vergangenen Jahr und nun der Zerreiche haben wir Bäume gewählt, die als klimaresilient gelten“, erläuterte Kirst. So stamme die Zerreiche aus dem Mittelmeerraum und sei von Südfrankreich bis hinüber nach Bulgarien heimisch. „Daher ist sie an Trockenheit im Sommer gewohnt und kann diese zwei bis drei Monate gut wegstecken“, so der Förster. Mit vereinten Kräften galt es zunächst, den bereits 15 Jahre alten Baum aus dem Pflanzgefäß zu schälen und ihn in das vorbereitete Loch zu setzen. Während Forstwirt Steffen Jung den Baum in Position hielt, schaufelten die Jugendlichen die zuvor zerkleinerte Erde zurück ins Pflanzloch. Alex Westermann von W-Quadrat aus Gernsbach verfolgte die Aktion interessiert und freute sich über das Engagement der Jugendlichen. „Toll, dass Sie nun bereits zum zweiten …

Deutsch-französische Teamarbeit für den Klimaschutz

Ein freundschaftliches Klima herrschte zwischen den Schülerinnen und Schülern von je drei Schulen aus der südlichen Pfalz, dem Nordelsass und dem mittleren Oberrhein bei der Schulkonferenz „PAMINA (Akronym aus den drei Teilräumen) fürs Klima“, die am 5. und 6. Februar in der Jugendherberge in Bad Bergzabern stattfand. Auch die Josef-Durler-Schule (JDS) war mit drei Schülerinnen und Schülern des Französischkurses der 13. Klasse und ihrer Lehrerin vertreten. Ziel sei es, so die offizielle Ausschreibung, „junge Menschen, die sich für den Klimaschutz interessieren, über die Grenze hinweg zu vernetzen und neue Klimaaktionen sowie Sensibilisierung anzustoßen“. Vorausgegangen waren im November 2020 und im Mai 2023 zwei PAMINA-Jugendkonferenzen zum Klimaschutz, die wie die aktuelle Konferenz jeweils im Rahmen des Interreg Projektes „Tres’OR“ von der Europäischen Union gefördert wurden. Dabei galt es, einen Forderungskatalog und eine Liste an Aktionen zu erarbeiten, die bei einer darauffolgenden Challenge umgesetzt werden sollten. Wurden damals drei Gemeinden als PAMINA-Klima-Kommunen ausgezeichnet, so sollen 2026 die drei Schulen ausgezeichnet werden, die bei der Klima-Challenge die meisten Punkte sammeln. Neben den Schulen können sich auch Bürgerinnen und …