Am vorletzten Schultag fand in der Josef-Durler-Schule Rastatt für die Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klassen im Rahmen der Demokratiebildung ein Barcamp statt.
An diesem Vormittag konnten sich die Teilnehmenden mit Themen beschäftigen, die ihnen persönlich wichtig waren. Das Konzept eines Barcamps basiert auf Freiwilligkeit und lebt von einer offenen, partizipativen und selbstbestimmten Lernkultur. Die Schülerinnen und Schüler entschieden eigenständig, welche Inhalte angeboten wurden, und gestalteten das Programm selbst. Sie konnten Themen einbringen, in denen sie sich auskannten, oder mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern über Fragen diskutieren, die sie besonders interessierten. Jede Schülerin und jeder Schüler hatte die Möglichkeit, eigene Workshops anzubieten und/oder an den Workshops anderer teilzunehmen.


Der Vormittag war in zwei feste Zeitslots gegliedert, in denen gearbeitet, diskutiert und gemeinsam Ideen entwickelt wurden. Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse und beschäftigten sich mit ganz unterschiedlichen Themen, darunter Verbesserungen im Seminarkurs, persönliche Finanzen, die Brawl Stars Championship, Pneumatik, eine VR-Station sowie die Frage, wie Sport den menschlichen Körper verändert. Die Lehrerinnen und Lehrer hielten sich an diesem Tag bewusst im Hintergrund und begleiteten die Sessions lediglich beobachtend.
Großen Anklang fanden auch die Obst- und Candybar, an der sich die Teilnehmenden in den Pausen bedienen konnten. Die Resonanz auf das Barcamp war sehr positiv, sodass die Veranstaltung auch im kommenden Schuljahr wieder stattfinden wird.
Vielen Dank an Christiane Schababerle für die Organisation des Barcamps und allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen für die Mithilfe.
Text und Fotos: Heidi Skirde
