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Corona hat gezeigt: Selbständiges Lernen ist ein wichtiges Ziel des Unterrichts

Mit dem Beratungslehrer Thorsten Lenz, der Schulsozialarbeiterin Jana Kehret und dem Sonderpädagogen Felix Hoepke (Foto: von links nach rechts) hat die Josef-Durler-Schule (JDS) drei kompetente Ansprechpartner für die Probleme, Sorgen und Nöte der Schülerinnen und Schüler im Haus. Walburga Langen-Droll sprach mit ihnen darüber, wie sie das Befinden der Schüler seit Beginn der Pandemie im März 2020 in den unterschiedlichen Phasen des Lockdowns, des Wechselunterrichts und des Unterrichts in Präsenz wahrgenommen haben und welche Maßnahmen sie ergriffen haben, um den Kontakt zu den Jugendlichen nicht zu verlieren. Wie in den Medien immer wieder hervorgehoben wird, haben besonders Kinder und Jugendliche unter den Pandemiebedingungen wie häusliche Isolation und Kontaktbeschränkungen gelitten. Dies habe sich zunehmend auf ihre Psyche ausgewirkt, sagen Psychologen. Welche Erfahrungen haben Sie diesbezüglich in den vergangenen 17 Monaten in Ihrer Eigenschaft als Beratungslehrer bzw. Sozialarbeiterin und Sonderpädagoge an der JDS gemacht? Thorsten Lenz: In den ersten Tagen und Wochen konnten Schülerinnen und Schüler dem Unterricht folgen und selbständig arbeiten. Je länger der Heimunterricht dann gedauert hat, umso schwieriger war es, die Motivation zu erhalten. …

„Writing the history of the future“

Die Jahrgangsstufe 1 des Technischen Gymnasiums mit Profil Gestaltungs- und Medientechnik war zusammen mit den Fachlehrerinnen Antje Brocke und Heidi Skirde im ZKM Karlsruhe. Moritz Thinnes vom ZKM hat den Schüler:innen in der Ausstellung „Critical Zones – Horizonte einer neuen Erdpolitik“ interessante neue Sichtweisen eröffnet. Die Schülerinnen und Schüler lernten Kunst kennen, die sich kritisch mit unserem Leben auf der Erde und dem Umgang mit den Ressourcen in Zeiten von Klimakrise und Corona-Pandemie auseinandersetzt.  Im Anschluss erhielten sie einen Einblick in die ständige Ausstellung des ZKM „Writing the history of the future“ und erlebten damit Werke aus einer der größten Medienkunstsammlungen der Welt.

Sozialarbeiterin Jana Kehret hat Pläne: Ein Schülercafé mit Kaffee und Keksen

Seit Beginn des Schuljahrs ist Jana Kehret als Schulsozialarbeiterin an der Josef-Durler-Schule in Rastatt (JDSR) tätig und trat damit die Nachfolge von Eva Prinz an. Die 29-Jährige hat an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg Pädagogik mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik studiert. „Ich berate die Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern und Lehrkräfte“, beschreibt Jana Kehret ihr Aufgabenfeld, zu dem die Einzelfallberatung bei schulischen, persönlichen und familiären Problemen der Jugendlichen genauso gehört wie die Arbeit mit Schulklassen und die Pflege und der Ausbau von Kooperationen und Netzwerken. Angestellt ist die Sozialarbeiterin beim Internationalen Bund, wo sie freitags und donnerstags nachmittags auch arbeitet. Den Großteil ihrer Arbeitszeit verbringt sie jedoch an der JDSR und ist von montags bis donnerstags für die Mädchen und Jungen erreichbar. „Sie können jederzeit bei mir vorbeikommen, auch ohne Termin“, sagt Kehret. Sie helfe ihnen auch bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder beim Verfassen eines Bewerbungsschreibens. Aufgrund der Coronapandemie hat sie mit einem normalen Schulalltag noch nicht viel Erfahrung sammeln können. Vor ihrer Tätigkeit an der JDSR arbeitete sie ein Jahr lang in einer …

Besonderes Fortbildungsformat: Feedback am Lagerfeuer

Am 1. Juli fand an der Josef-Durler-Schule eine schulinterne Fortbildung mit dem Titel „Was ist wirksames Feedback?“ statt. Das Besondere: An dieser Fortbildung nahmen auch Schülerinnen und Schüler teil. Denn um diese geht es, wenn Lehrkräfte Feedback geben. Wir Lehrer:innen wollten wissen, welche Art von Feedback bei unseren Schülerinnen und Schülern auch Wirkung zeigt, damit sie gute Gelegenheiten erhalten, sich selbst verbessern zu können. Um eine Gelegenheit zu schaffen, sich über bereits erhaltenes Feedback (auch aus der Zeit des Fernunterrichts) austauschen zu können, wurde von den beiden Fachberatenden für Schulentwicklung, Beate Sanderson und Peter Wilhelm, die Methode des Lagerfeuers vorgeschlagen: Alle Teilnehmenden, also Schüler:innen und Lehrer:innen sitzen im Kreis, schauen in ein Lagerfeuer und sprechen ihre Erfahrungen laut aus. Die Lockerung der Hygienemaßnahmen und das Engagement aller Beteiligten, schrittweise ins präsentische Schulleben zurückzukehren, machte diese Fortbildung möglich. So wurde auch das mit dem „Lagerfeuer-Gespräch“ an der JDSR etwas wörtlich genommen. In Absprache mit der Schulleitung und den Hausmeistern wurde auf dem Schulhof ein Lagerfeuer entzündet; im Kreis sitzend wurden dann Erfahrungen von wirksamem Feedback an …

Coaching in der Krise – und darüber hinaus

WORUM GEHT ES? Die Josef-Durler-Schule Rastatt setzt bereits seit einigen Jahren im Zusammenhang mit ihrer Vision des individuellen Lernens auf die Stärkung von Selbst(lern)kompetenzen. Was genau steckt dahinter? Selbst(lern)kompetenzen sind die Fähigkeiten und das Wollen, sich eigene Ziele zu setzen und diese zu erreichen. Es geht also um Deine persönlichen Skills, wie gut Du Dich selbst organisieren und motivieren kannst. Jeder Mensch hat seine ganz eigenen Stärken. Diese zu erkennen und weiter auszubauen ist das Ziel unserer Coachinggespräche. WARUM GENAU JETZT? Während der Coronakrise müsst Ihr aufgrund der Schulschließungen viel zu Hause lernen. Wir an der JDSR gehen davon aus, dass dies noch eine ganze Weile so bleiben wird. Jetzt ist also die Zeit, sich über seine Fähigkeiten in Sachen Eigenständigkeit, Organisation und Motivation Gedanken zu machen. Wir unterstützen Euch gerne dabei! WAS MUSST DU TUN? Wenn Du also gerne gecoacht werden möchtest – und wir empfehlen dringend, es zumindest einmal ausprobiert zu haben – dann wende Dich direkt über itslearning oder per E-Mail an Frau Petra Geisert (geisert@jdsr.de). Gerne kannst Du auch mit angeben, …